Der Nachfolger des legendären Nikka 12 Years: ein Blend aus Yoichi- und Miyagikyo-Malts mit etwas Coffey-Grain, 2020 lanciert. Apfel, Aprikose, Honig, Schokolade, kandierte Orangenschale – weich, rund, massgeschneidert. Der Einstieg in die Welt von Nikka.
Massgeschneidert
«Tailored» heisst, was es sagt: Nikkas Blender haben den Whisky auf das Profil des 2015 eingestellten 12-Jährigen zugeschnitten – mit breiterer Altersspanne, aber gleicher Handschrift. Malts aus beiden Destillerien, gereift in amerikanischer Eiche und Sherry-Fässern, dazu Coffey-Grain für Cremigkeit.
Ein Blend, kein Kompromiss
In Japan ist Blended Whisky die Königsdisziplin – Taketsuru selbst war Blender. Der Tailored zeigt, warum: Yoichi gibt Tiefe, Miyagikyo Frucht, der Grain die seidige Textur.
So schmeckt er
Nase: Weich und rund – Apfel, Aprikose, weisse Früchte, Honig, Schokolade, kandierte Orangenschale.
Gaumen: Gebäcksüsse, Vanille, Kouglof, dunkle Schokolade, Mandarinenzeste.
Abgang: Leicht geröstete Noten, Vanillesüsse gegen fruchtige Bitterkeit.
Pur trinken – das Beste
Pur oder mit einem Eiswürfel. Als Highball mit Soda der klassische japanische Weg.
Passt zu
Digestif, Highball, Sushi, Yakitori, gereifter Gouda, Geschenk
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Typ | Blended Japanese Whisky |
| Destillerien | Yoichi (Hokkaido), Miyagikyo (Miyagi), Coffey-Grain |
| Fässer | amerikanische Eiche, Sherry-Fässer |
| Alkoholgehalt | 43% |
| Füllmenge | 70cl |
| Haus | Nikka Whisky, Tokio |
Häufige Fragen
Ersetzt der Tailored den Nikka 12?
Ja – 2020 als Nachfolger lanciert, gleiche Stilistik, ohne Altersangabe.
Ist er ein echter japanischer Whisky?
Ja. Alle Malts stammen aus Nikkas eigenen Destillerien Yoichi und Miyagikyo, der Grain aus den eigenen Coffey-Säulen – anders als viele «japanische» Blends mit Importanteil.
Wie lagere ich die Flasche?
Stehend, dunkel, bei gleichbleibender Temperatur. Angebrochen hält der Whisky Jahre, solange die Flasche nicht halbleer über Monate steht.
Über das Haus – Nikka Whisky
Der Vater des japanischen Whiskys
Masataka Taketsuru lernte 1918 bis 1920 in Schottland das Brennen – unter anderem in Campbeltown – und brachte eine schottische Frau und das Handwerk nach Japan. 1934 gründete er Nikka und die Destillerie Yoichi auf Hokkaido, weil ihn das Klima an Schottland erinnerte.
Zwei Destillerien, zwei Charaktere
Yoichi auf Hokkaido brennt mit kohlebefeuerten Blasen und Worm Tubs – kräftig, torfig, maritim. Miyagikyo bei Sendai, gegründet 1969, arbeitet mit dampfbeheizten Blasen – leicht, fruchtig, floral. Dazu Coffey-Säulenbrennereien für Grain und Malt.
Heute
Nikka gehört seit 2001 zur Asahi-Gruppe. Nach dem Boom der 2010er-Jahre strich das Haus 2015 die meisten Altersangaben; seit 2022 kehren sie mit den 10-Jährigen schrittweise zurück.






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