Luki Mvuka, Mayombe, Luki, DR Congo.
Cassis, Zartbitterschokolade, Schwarztee, Trockenfrüchte, Nüsse, Kakao, warme Gewürze.
Luki Mvuka steht für den Ursprung von Canephora im Mayombe. Gewaschen aufbereitet, klar und präzise im Ausdruck, führt dieser Kaffee in den uralten atlantischen Regenwald an der Kongomündung – dorthin, wo Conilon seine Wurzeln hat. Produziert auf einer historischen Forschungsstation, die seit über 130 Jahren eine Rolle in der Entwicklung von Canephora spielt. Ein Full Body Petit Kwilu, der alles, was wir über „Robusta“ zu wissen glauben, neu hinterfragt. Luki steht für ein neues, stolzes Verständnis kongolesischer Petit Kwilu Canephora. Produziert von Forschern am Rand des Luki-Biosphärenreservats, zeigt dieser Kaffee, was möglich ist: Canephora kann anders. Die DR Kongo tritt an, ihr Erbe als Ursprungsregion mit exzellenter Qualität zu verbinden.
| Produzent: | INERA-Forschungsstation Luki |
| Lot: | Luki Mvuka |
| Herkunft: | Mayombe, Lukula, DR Congo |
| Röstung: | Mittlere Röstung |
| Anbauhöhe: | 200 m.ü.M |
| Art: | Canephora |
| Varietät: | Petit Kwilu |
| Aufbereitung: | Washed |
| Ernte: | 2025/26 |
| Geröstet für: | Espresso, Cappuccino, Filter |
| Zubereitung: | Siebträger, Mokkakanne, |
| French Press, Filter | |
| Brühempfehlung: | Espresso Mvuka |
| Maschine: | La Marzocco GS3 |
| Brew ratio: | 1:2- 1,25:2 |
| Bezugszeit: | 20-21 Sekunden |
| Temperatur: | 87-90ºC |
| Verpackung: | Beutel mit Aromaventil |
| und Zipper | |
| Lagerung: | Trocken und kühl aufbewahren. |
| (Nicht im Kühlschrank) | |
| Nach dem Öffnen wieder gut verschliessen. | |
| Zutaten: | 100 % Röstkaffee |
| Ganze, frisch geröstete Bohnen. | |
| Mehr Infos: | |
| Importer: | Cumpa |
| Instagram: | @cumpa_official |
| Cumpa Blog: | Ist Kaffee politisch genug |
Die INERA-Forschungsstation Luki liegt im atlantischen Mayombe-Regenwald am Rand eines 33.000 Hektar grossen Biosphärenreservats. Umgeben von Gorillas, Bonobos, Waldelefanten und weiteren Zeugen uralter Regenwälder wächst hier wilde Coffea Canephora – die Urform der brasilianischen Conilon-Linie, heute neben Robusta die zweitwichtigste Canephora-Linie weltweit. Vor rund 130 Jahren, inmitten der Kongogräuel, legten belgische Botaniker hier den zweitwichtigsten Grundstein für die heutige Canephora-Industrie. Alle brasilianischen Conilones gehen auf Pflanzen zurück, die in Luki aus wildem Material domestiziert wurden.
Während Conilon in Brasilien Karriere machte, versank Luki in Vergessenheit. Nach dem Ende der formellen Kolonialzeit in den 1960er-Jahren brachten die Kongokriege und der Angolakrieg die Arbeit mit Kaffee zum Stillstand und die Region in Angst und Unsicherheit. Erst seit den 2000er-Jahren und in jüngster Zeit mit dem Aufschwung von Canephora – wird das Potenzial der Luki-Linien wieder bewusst. Infrastruktur für industrielle Verarbeitung muss nahezu vollständig neu aufgebaut werden, während die Bevölkerung unter Mangelernährung und fehlender Grundversorgung leidet.
Jede Form von Industrie muss hier neu gedacht werden. Zugleich ist die Forschung mit Kaffee wegweisend, insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen kongolesischen und belgischen Partnern. Aus einer dieser Partnerschaften entstand ein Startup: Der kongolesische Feldbotaniker Justin Asimonyo und der belgische Agronom Broeckhoven glauben an das Potenzial von Luki-Spezialitätenkaffee. Im globalen Kontext ist diese Produktion von kaum zu überschätzender Bedeutung.
So gross die Vision, so gross die Herausforderung. Jeder Schritt bringt Pionierkosten mit sich – vom Ankauf der Kirschen über Fermentation, Depulping und Trocknung bis hin zu Hulling, Selektion, Verpackung und Exportlogistik. Für keinen Prozess existiert ein erprobtes Rezept. Wir freuen uns, Teil dieser inspirierenden Reise zu sein und diesen neuen Weg gemeinsam zu beschreiten.
Ein Kaffee voller Mut – bereit, die Rolle kongolesischen Kaffees in der Welt neu zu definieren und dabei seine eigene Geschichte bewusst zu konfrontieren.






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