Everybody’s darling
Es gibt diese Momente, da schnuppert man am Glas und man weiss sogleich, dass man da etwas ganz Besonderes vor sich hat. Bei uns so ergangen mit dem Olmèra Cru aus dem Hause De Stefani. Zugegeben: von De Stefani sind wir uns ohnehin nur Gutes gewöhnt, aber der Olmèra hier ist ein echtes Träumchen.
Was wir trinken, ist eine faszinierende Cuvée aus Tocai und Sauvignon Blanc. Die lehmhaltigen Böden, auf denen die Tocai-Reben gedeihen, verleihen dem Wein Struktur und Durchhaltevermögen. In der Nase feinster Duft nach reifen, exotischen Früchten, als würde man seinen Riecher direkt in Fruchtsalat stecken. Wir schnüffeln Papaya, Passionsfrucht und pralle, reife Pfirsiche.
Am Gaumen dann vollmundig, harmonisch und mit sehr lange anhaltendem Geschmack. Und wieder diese exotischen Früchte! Ein echter Südländer, intensiv und kräftig, schwer und mit runder Säure. Das hier ist kein billiger Massenwein, sondern ein richtiger Charakterkopf, der unglaublich viel Spass zum Trinken macht.
Hunger? Wie wär’s mit Risotto mit Scampi und grünem Spargel, einer Gemüsequiche oder einem hausgemachten Vitello tonnato dazu?
Der Name OLMÈRA bezieht sich auf die Lage des Anbaugebietes, auf dem die Trauben dieses Weines gedeihen. Sie wachsen dort, wo einst der «Olmèra», das heißt ein Wald alter Ulmen stand. Dieses Gebiet wurde für die Anpflanzung von Rebstöcken seit jeher als außergewöhnlich gut bezeichnet, denn seine natürliche Bodenbeschaffenheit verleiht dem dort wachsenden Wein Gehalt und Qualität.






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