Hokkaido im Glas: Yoichi brennt mit kohlebefeuerten Blasen wie einst in Campbeltown – kräftig, torfig, salzig. Milder Torf, Rauch, kandierte Zitrus, Lakritze, Melone, Walnuss. Der Single Malt für alle, die bei Japan an Eleganz denken und Kraft bekommen.
Direktes Feuer
Yoichi ist eine der letzten Destillerien weltweit, die ihre Brennblasen mit Kohle befeuert. Die direkte Hitze röstet die Maische leicht an und gibt dem Whisky Tiefe und Würze – Taketsuru hat es so in Schottland gelernt und nie geändert.
Hokkaido
Die Destillerie liegt am Japanischen Meer, nahe Sapporo: kalte Winter, salzige Luft, Nebel. Taketsuru wählte den Ort 1934, weil er ihn an Schottland erinnerte.
So schmeckt er
Nase: Milder Torf, dann Rauch, Russ, Salz; kandierte Zitrus, Lakritze, Muskat, Ingwer, Nelke, Iris.
Gaumen: Fest und kraftvoll – Torf, Rauch, Gewürze, Melone, Kiwi, Mandel, Walnuss, Schokolade.
Abgang: Lang und seidig – Birne, Mirabelle, Apfel, malziger Torf, salzige Küstenfrische, Menthol, Leder.
Pur trinken – das Beste
Pur im Nosing-Glas, 45% ohne Wasser. Als Highball überraschend gut.
Passt zu
Digestif, geräucherter Aal, Yakitori, Blauschimmelkäse, Zigarre, Geschenk
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Typ | Single Malt Japanese Whisky |
| Destillerie | Yoichi, Hokkaido |
| Besonderheit | kohlebefeuerte Brennblasen, Worm Tubs |
| Alter | ohne Altersangabe |
| Alkoholgehalt | 45% |
| Füllmenge | 70cl |
| Haus | Nikka Whisky, Tokio |
Häufige Fragen
Yoichi oder Miyagikyo?
Yoichi ist der kräftige, rauchige – Nikkas «Campbeltown». Miyagikyo der leichte, fruchtige – Nikkas «Speyside». Beide 45%, beide ohne Altersangabe.
Warum keine Altersangabe?
Nikka hat 2015 die Altersangaben gestrichen, weil die Nachfrage die alten Bestände überstieg. Der NAS-Yoichi ist ein Blend aus Fässern verschiedener Alter – jung bis über zehn Jahre.
Wie lagere ich die Flasche?
Stehend, dunkel, bei gleichbleibender Temperatur. Angebrochen hält der Whisky Jahre, solange die Flasche nicht halbleer über Monate steht.
Über das Haus – Nikka Whisky
Der Vater des japanischen Whiskys
Masataka Taketsuru lernte 1918 bis 1920 in Schottland das Brennen – unter anderem in Campbeltown – und brachte eine schottische Frau und das Handwerk nach Japan. 1934 gründete er Nikka und die Destillerie Yoichi auf Hokkaido, weil ihn das Klima an Schottland erinnerte.
Zwei Destillerien, zwei Charaktere
Yoichi auf Hokkaido brennt mit kohlebefeuerten Blasen und Worm Tubs – kräftig, torfig, maritim. Miyagikyo bei Sendai, gegründet 1969, arbeitet mit dampfbeheizten Blasen – leicht, fruchtig, floral. Dazu Coffey-Säulenbrennereien für Grain und Malt.
Heute
Nikka gehört seit 2001 zur Asahi-Gruppe. Nach dem Boom der 2010er-Jahre strich das Haus 2015 die meisten Altersangaben; seit 2022 kehren sie mit den 10-Jährigen schrittweise zurück.






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