Ein Monument von Wein
Das ist hier ist nicht Champions-League! Das ist das verflixte Champions-League-Finale!
Zunächst einmal ganz wichtig. Geben Sie dem Wein Luft. 30 Minuten oder mehr. Er wird es ihnen danken. Dann mal dran geschnuppert: es duftet nach warmem Beerenkompott und Rumtopf. Das ist schön. Aber gibt es das nicht auch bei anderen Weinen, die viel weniger kosten? Klar.
Doch beim Trinken wird die Sache zunehmend feiner und differenzierter. Ein wenig Zimt am Gaumen erinnert an Weihnachtsgebäck, die zarte Säure sorgt dafür, dass der mächtige Körper nie übergewichtig wirkt. Sauerkirschen und reife Pflaumen werden von einer Prise Vanille veredelt. Holz? Natürlich Holz, aber keine zu kitschigen und aufdringlichen Röst- oder Toastnoten.
Der hier ist wild und mächtig, dicht und opulent. Kein lahmer Riese, sondern sehnig und elastisch und in perfekter Balance mit der Säure und den Tannin-Noten. Zeitlos und einzigartig.
Ein Monument von Wein und einer der ganz Grossen. Gehört definitiv in die Kategorie «Wein für die einsame Insel».






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