Sieben Jahre war er weg, seit 2022 ist er zurück: der Yoichi 10 Years, in kleiner Menge jährlich abgefüllt. Sauberer Torf, leichter Rauch, Vanille, Tabak aus der Eiche – der kohlebefeuerte Hokkaido-Stil mit der Reife, die ihm zusteht. 45%.
Die Rückkehr der Altersangabe
2015 strich Nikka den Yoichi 10 aus dem Programm – die Bestände reichten nicht. 2022 kehrte er zurück, als jährliche Edition in begrenzter Stückzahl. Wer ihn findet, nimmt ihn.
Direktes Feuer, zehn Jahre Reife
Die kohlebefeuerten Brennblasen geben dem New Make Kraft; zehn Jahre in Eiche am Japanischen Meer geben ihm Balance. Der Torf bleibt, wird aber Gewürz statt Rauch.
So schmeckt er
Nase: Sauber und frisch – Torf, leichter Rauch, Gewürze, Umami, Kräuter.
Gaumen: Leichter Torf, runde Vanille, Tabak aus der Eiche, Trockenfrüchte, ein Hauch Jod.
Abgang: Balance aus Frucht und Eiche, leichte Blütennoten.
Pur trinken – das Beste
Pur im Nosing-Glas, Raumtemperatur. Kein Wasser nötig.
Passt zu
Digestif, geräucherte Ente, gereifter Hartkäse, dunkle Schokolade, Geschenk
Weiterführende Informationen zum Produkt
| Typ | Single Malt Japanese Whisky |
| Destillerie | Yoichi, Hokkaido |
| Alter | 10 Jahre |
| Besonderheit | kohlebefeuerte Brennblasen; jährliche limitierte Edition seit 2022 |
| Alkoholgehalt | 45% |
| Füllmenge | 70cl |
| Haus | Nikka Whisky, Tokio |
Häufige Fragen
Wie limitiert ist er?
Nikka nennt keine Zahl; Fachquellen schätzen wenige tausend Flaschen pro Jahr weltweit. Die Schweiz bekommt einen kleinen Anteil.
Yoichi 10 oder Yoichi NAS?
Der 10er ist runder und integrierter, der Torf feiner. Der NAS ist wilder und direkter – und halb so teuer.
Wie lagere ich die Flasche?
Stehend, dunkel, bei gleichbleibender Temperatur. Angebrochen hält der Whisky Jahre, solange die Flasche nicht halbleer über Monate steht.
Über das Haus – Nikka Whisky
Der Vater des japanischen Whiskys
Masataka Taketsuru lernte 1918 bis 1920 in Schottland das Brennen – unter anderem in Campbeltown – und brachte eine schottische Frau und das Handwerk nach Japan. 1934 gründete er Nikka und die Destillerie Yoichi auf Hokkaido, weil ihn das Klima an Schottland erinnerte.
Zwei Destillerien, zwei Charaktere
Yoichi auf Hokkaido brennt mit kohlebefeuerten Blasen und Worm Tubs – kräftig, torfig, maritim. Miyagikyo bei Sendai, gegründet 1969, arbeitet mit dampfbeheizten Blasen – leicht, fruchtig, floral. Dazu Coffey-Säulenbrennereien für Grain und Malt.
Heute
Nikka gehört seit 2001 zur Asahi-Gruppe. Nach dem Boom der 2010er-Jahre strich das Haus 2015 die meisten Altersangaben; seit 2022 kehren sie mit den 10-Jährigen schrittweise zurück.






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